A // B // C // D // E // F // G // H // I,J // K // L // M // N // O // P // Q // R // S // T // U // V // W // X, Y, Z //
A
- ABC-Analyse: Die ABC-Analyse unterstreicht die Umsatz- oder Erfolgskonzentration: In vielen Unternehmen wird mit einem geringen Produktanteil (20%) ein hoher Umsatzanteil (80%) erzielt. Angestrebt wird eine Erkennung der Produkte, die viel, durchschnittlich oder wenig zum Gesamtumsatz beitragen.
- Added Value: Added Value ist ein materieller und/oder immaterieller Mehrwert einer Leistung.
- Agilität: Agilität bedeutet die Gewährleistung der strategischen Flexibiliät, in dem das Unternehmen einerseits den Entwicklungen der Märkte begegnet und andererseits gestaltend auf sie einwirkt.
- AIDA-Formel: Die AIDA-Formel ist das älteste Modell der Werbewirkung. Das Stufenmodell wurde 1898 von Lewis entwickelt und versteht die Werbewirkung als ein Phasenmodell: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch), Action (Aktion).
- Aufbauorganisation: Die Aufbauorganisation gibt dem Unternehmen oder einem Bereich eine innere Ordnung (Struktur).
- Ablauforganisation: Die Ablauforganisation beschreibt die Prozesse zur Abwicklung von Aufgaben.
B
- Balanced Scorecard: Die Balanced-Scorecard (Kaplan/Norton 1996) ist ein Managementsystem, das Strategien in konkrete Massnahmen übersetzt. Es verbindet finanzielle und nicht-finanzielle Steuerungsgrössen.
- Benchmarking: Das Benchmarking ist eine Methode des systematischen Leistungsvergleiches: Objekte (Produkte, Prozesse etc.) werden hinsichtlich Zielgrössen (Kosten, Qualität etc.) über verschiedene Vergleichspartner hinweg verglichen.
- Beschaffungs-Marketing: Beschaffungsmarketing ist das beschaffungsmarktorientierte Marketing. Die Beschaffungsmärkte prägen die unternehmerische Wertschöpfungskette und ihre Kosten.
- Brand Equity: Unter Brand Equity versteht man den Markenwert bei einer finanzwirtschaftlichen Bewertung (Markenbewertung). Er ist Ausdruck des Markenmanagement und der Potentiale.
- Business Process Reengineering: Business Process Reengineering ist das radikale Überdenken und Neugestalten von unternehmerischen Prozessen mit dem Ziel deutlicher Verbesserungen in den Bereichen Kosten, Qualität und Zeit, meist auch durch den Einsatz von Informationstechnologien.
C
- Category Management: Category Management versteht Produkt- bzw. Warengruppen als Geschäftseinheiten. Für diese entwickeln Hersteller und Handel gemeinsam Prozesse, um durch die stimmige Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen eine verbesserte Produkt- bzw. Warengruppenleistung zu erzielen. Category Management ist eine wesentliche Voraussetzung für Efficient Consumer Response (ECR).
- Churn-Analyse: Die Churn-Analyse differenziert Kunden nach ihrer Abwanderungsneigung. Mit entsprechenden Marketing-Massnahmen sollten diese Kunden vom drohenden Wechsel abgehalten werden.
- Co-Branding: Beim Co-Branding werden Marken mit ähnlicher Marktpositionierung (Images) verknüpft.
- Controlling: Das Controlling dient der Planung, Steuerung und Kontrolle von Funktionen, Bereichen, Produkten o.ä. durch die Bereitstellung und Koordination zuverlässiger, zeitnaher und relevanter Informationen aus strategischer wie operativer (Marketing-) Sicht.
- Corporate Design: Corporate Design ist die Gesamtheit der visuellen Erscheinungselemente einer Unternehmung. Durch das Corporate Design werden die tragenden Unternehmenswerte visuell erkennbar.
- Corporate Identity: Die Corporate Identity ist die Identität, mit der sich ein Unternehmen präsentiert. Diese Identität sollte möglichst einheitlich und prägnant sein. Sie ist visualisierbar (Corporate Design), kommunizierbar (Corporate Communication) und Ausdruck des unternehmerischen Verhaltens (Corporate Behavior).
- Corporate Publishing: Corporate Publishing ist die Gestaltung und Verbreitung von interessengebundenen kommerziellen Medienerzeugnissen (Aktionärsinformation, Kundenmagazine, Mitarbeiterzeitungen etc.) durch Unternehmungen, Verbände oder andere Institutionen. Dabei wachsen Events, Public Relations, Werbung und andere Kommunikationsmittel (hoffentlich) zu einer integrierten Kommunikation zusammen und verhelfen der Organisation zur angestrebten Positionierung.
- Cross Media-Konzept: Ein Cross Media-Konzept erlaubt die Nutzung verschiedenster Medien (CD-ROM, Homepage, Print, WAP, ...) ab einer einmaligen digitalen Informationserfassung.
- Crossmedia-Publishing: Der Begriff Cross Media Publishing bezeichnet im Bereich der Medien das medienübergreifende Publizieren von Inhalten auf der Grundlage von medienneutralen Daten sowie
im Bereich der Werbung und der Public Relations ein Verfahren, das mit Hilfe einer medienneutralen Datenbank einer definierten Zielgruppe das konsistente Erscheinungsbild eines Unternehmens oder eines Produktes des Unternehmens medienübergreifend näher bringt. Beim Cross Media Publishing werden Publikationen erstellt, die zu unterschiedlichen Medien gehören (Buch, CD-ROM, Internet-Seiten, ...), dabei aber auf einer einheitlichen Datenbasis beruhen (Single Source Publishing). Die Inhalte werden medienneutral verwaltet und gespeichert. Texte, Bilder und andere grafische Elemente werden unverfälscht und unformatiert gespeichert. Für Fotos bedeutet das, dass sie in der besten verfügbaren Qualität hinterlegt und erst für die tatsächliche Verwendung, zum Beispiel innerhalb eines Internetauftritts, auf das benötigte Qualitätslevel reduziert werden. Für Texte kommt meist XML zum Einsatz. Gestaltungsvorlagen werden medienadäquat eingerichtet und unabhängig von Inhalten abgelegt. Bedeutung erlangte Cross Media Publishing besonders im Zusammenhang mit dem Internet, da Webauftritt, Onlinepublikation und Printmedien automatisiert erstellt werden können. Dies ermöglicht nicht nur eine flexible und kostengünstige Produktion, sondern darüber hinaus auch maximale Transparenz bei der Organisation, Verwaltung und Pflege der Daten sowie die Vermeidung von Fehlern und von Redundanzen bei der Datenhaltung.
D
- Dachmarke: Eine Dachmarke (Sortimentsmarke) ist die Marke, in deren Namen andere Marken geführt werden. Sie entsteht meist aus einer Einzelmarke für eine Gruppe von Produkten und bildet für diese ein Markendach.
- Database Marketing: Das Database Marketing ist eine Ausprägung des computergestützten Marketing. Dabei müssen alle erforderlichen Daten aktueller und potentieller Kunden gespeichert (Datenbank, Data Warehouse), aktualisiert und für die direkte Kundenansprache (Computer aided selling, Mailing, Telefon etc.) bereitgestellt werden. Dieses Vorgehen ermöglicht eine individualisierte Kundenansprache und -beziehung (Customer Relationship Marketing).
- Direktmarketing: Das Direktmarketing ist ein interaktives Konzept des Marketing, in dem ein oder mehrere Medien genutzt werden, um eine messbare Reaktion bei den Kunden zu erzielen. Das Direktmarketing ist mit Database-Marketing, Direct-Mail und Dialog-Marketing eng verwoben.
E
- Effizienz und Effektivität im Marketing: In the ongoing business markets, technologies, products, and services exist. Facilities and equipment are in place. Capital has been invested and has to be serviced. People are employed an are in specific job, and so on. The administrative job of the manager is to optimize the yield from these resources. This...means efficiency, that is, doing better what is already being done. It means focus on costs. But the optimizing approach should focus on effectiveness. It focuses on opportunities to produce revenue, to create markets, and to change the economic charateristics of existing products and markets. It asks not, How do we do this or that better? It asks, Which of the products really produce extraordinary economic results or are capable to producing them? Efficiency is concerned with doing things right. Effectiveness is is doing the right things (Peter Drucker, 1973).
- Electronic Business: Electronic Business ist die Online-Nutzung interaktiver, digitaler Informations- und Kommunikationsmedien. Es diese Medien als Geschäftsplattform und kann als Werkzeug in bestehenden Geschäftsmodellen eingesetzt oder zu einem eigenständigen Geschäftsmodell entwickelt werden.
- Enterprise Content Management: Enterprise Content Management (ECM) umfasst die Technologien zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Content und Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen im Unternehmen. Die Bezeichnung Enterprise Content Management, ECM, ist ein modernes Kunstwort, das Produkte, Lösungen, einen Markt und eine Branche beschreiben soll. Sie setzt sich aus drei Einzelbegriffen zusammen, die in dieser Kombination eine spezielle Bedeutung haben. Enterprise steht für eine von allen Privilegierten (Zugangs- und Bearbeitungsrechte) eines Unternehmens (im Sinne einer Firma) nutzbare Lösung. Darüber hinaus dehnt sich der Begriff Enterprise in diesem Zusammenhang auf Unternehmen in weitesten Sinne aus (private Projekte, Vereine, Anstalten des öffentlichen Rechts, etc.). Content steht für beliebige Inhalte in elektronischen Systemen. Management wird im Sinne eines Softwaresystems benutzt und steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen. Es wurden mehrere Versuche unternommen, den Begriff Enterprise Content Management in die deutsche Sprache zu übertragen, z. B. "Unternehmenscontentverwaltung" oder "Unternehmensinhaltemanagement". Alle Versuche leiden darunter, dass sie den Kern des Konzeptes von ECM nicht treffen und außerdem selbst nicht abgegrenzte Anglizismen als Wortbestandteil beinhalten. Eine Übertragung ist außerdem nicht notwendig, da sich der Begriff Enterprise Content Management und das zugehörige Akronym ECM im deutschen Sprachraum etabliert hat.
- Electronic Commerce: Der Electronic Commerce nutzt das Internet in den Bereichen Shopping, Marketing und Customer Relationship.
- Elektronischer Marktplatz: Ein elektronischer Marktplatz stellt einen virtuellen Raum für wirtschaftliche Transaktionen dar und unterstützt alle Phasen der Anbahnung, des Abschlusses und der Abwicklung einer Transaktion. Der Marktplatz kann branchenspezifisch oder -übergreifend offen oder geschlossen gestaltet werden.
F
- Fehlerkosten: Die Fehlerkosten entstehen durch qualitativ ungenügende Prozesse und Produkte. Die Fehlerkosten nehmen in der Wertschöpfungskette mit zunehmender Endkundennähe zu. Ihre Reduktion ist Gegenstand eines Qualitätsmanagements.
- Floprate: Die Floprate zeigt den Anteil der Produkte, die wegen fehlendem Markterfolg aus dem Markt genommen werden.
- Framework: Ein Framework ist ein Bezugs-, Denk- oder Ordnungsrahmen, der grundlegende Zusammenhänge aufzeigt. Er sollte ganzheitlich, realitätsnah und systematisch sein und Ursachen-Wirkungszusammenhänge aufzeigen.
G
- Gap-Analyse: Die Gap-Analyse ist ein Planungsinstrument zur Früherkennung von strategischen Lücken. Liegt die erwartete Zielrealisierung unter der geplanten Zielgrösse, so spricht man von einer Ziellücke (Gap).
- Geschäftsmodell: Ein Geschäftsmodell ist ein Konzept, nach dessen Richtlinien eine Unternehmung ihre Leistung entwickelt, erstellt und vermarktet. Es ist Ausdruck der Wertschöpfungskette sowie ihrer Informations-, Geld- und Warenflüsse.
- Geschäftprozess: Ein (Geschäfts-) Prozess erzeugt als ein Bündel von Aktivitäten für einen internen oder externen Kunden materielle oder immaterielle Ergebnisse (Leistungen, Outputs, Wert). Er benötigt unterschiedliche Inputs (Ressourcen, Werte) und ist strukturierbar.
H
- Handelsspanne: Die Handelsspanne ist das Entgelt für die handelsbetrieblichen Leistungen (Markterschliessung, Logistik, Sortiment, Rücknahmen etc.). Die absolute Handelsspanne ist die Differenz zwischen dem Verkauf- und Einstandspreis eines Produkts. Die relative (prozentuale) Handelsspanne ergibt sich aus der Division der absoluten Handelsspanne durch den Verkaufspreis.
- Hybride Strategie: Eine hybride Strategie ist eine Sowohl-als-auch-Strategie, beispielsweise das Strategiekonzept "Mass-Customization": Dank modularen Produkten sind die Ziele individualisierter Leistungen (customization) mit den Vorteilen der Massenproduktion (mass production) erreichbar.
- Hypothese: Eine Hypothese ist die Annahme eines eintretenden Zustandes.
- Hub: Der Begriff Hub and Spoke bzw. Nabe-Speiche wird in verschiedenen Zusammenhängen benutzt. Gemeint ist damit in allen Fällen, dass die Verbindung zwischen zwei Endknoten A und B nicht direkt, sondern über einen Zentralknoten Z, den Hub (englisch: Nabe), geführt wird. Die Verbindungen der Endknoten A, B zum Knoten Z bezeichnet man hierbei als Spokes (englisch: Speichen).
I/J
- Image: Image ist ein individuelles Vorstellungsbild, das Dritte von einer Marke, einem Produkt oder einer Unternehmung besitzen. Aus Markensicht ist zwischen einem gegenwärtigen (IST-Image) und einem anzustrebenden Image (SOLL-Image) zu unterscheiden.
- Innovationsmanagement: Das Innovationsmanagement ist die bewusste Herbeiführung und Verbreitung von Innovationen mit den Phasen Ideenproduktion, Ideenakzeptierung und Ideenrealisierung. Dieser Prozess ist auf die stimmige Problemlösung für die Kunden und die unternehmerischen Fähigkeiten (Kompetenzen) auszurichten, um so die Floprate gering zu halten.
- Integrierte Kommunikation: Integrierte Kommunikation ist die einheitliche formale und inhaltliche Gestaltung der gesamten unternehmerischen Kommunikation, um so bei Adressaten ein einheitliches geschlossenes Image aufzubauen.
- Intermediär: Ein Intermediär ist ein Mittler zwischen zwei Partnern: Als Brückenbauer hilft er, Distanzen zu überwinden. So dient beispielsweise ein Internet-Portal "Ferien" der Überwindung der Distanzen (Brokerage, Kommunikation, Monitoring, Verfügbarkeit, Leistung etc.) zwischen einem Reiseanbieter und seinen möglichen Kunden.
- Internet-Portal: Ein Internet-Portal ist der Ort, der dem Kunden die Suche nach Inhalten (Contents) und Werkzeugen (Tools) ermöglicht. Die horizontalen Portale haben ein breites Angebot (z.B. Kultur, Wetter, Wirtschaft), die vertikalen ein spezifisches (z.B. Branche, Thema).
- Informations- und Kommunikationstechnik: Unter Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT, auch IuK-Technologie, IuK-Technik oder engl. information and communications technology, Abk. ICT) werden Technologien im Bereich der Information und Kommunikation zusammengefasst. Der zusammenfassende Begriff entstand Anfang der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts, als begonnen wurde, die Fernsprechnetze zu digitalisieren, und sowohl in den digitalen Endgeräten der Netze, als auch in den lokalen und öffentlichen Übertragungsnetzen selbst Informationstechnik zum Einsatz kam. Dienste wie Teletext, Bildschirmtext und dedizierte Datennetze wie Datex-L beziehungsweise Datex-P entstanden zu dieser Zeit. Es entwickelte sich die Vorstellung, dass die ursprünglich ganz verschiedenen Industriezweige Informationstechnik einerseits, der sich damals hauptsächlich mit Groß- und Bürorechnern befasste, und Kommunikationstechnik andererseits, der sich hauptsächlich mit dem Fernsprechnetz befasste, zusammenwachsen würden, und einen neuen großen Industriekomplex zu bilden. Im deutschen Verbandswesen wurden dementsprechend die Gruppierungen, die die Industriezweige repräsentieren, zusammengelegt und umbenannt.
K
- Kaizen: Der Begriff "Kaizen" kommt aus dem Japanischen und beinhaltet das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung der unternehmerischen Prozesse und Leistungen. Diese ständige Weiterentwicklung in kleinen Schritten unterscheidet sich von revolutionären Schritten.
- Kennzahl: Eine betriebliche Kennzahl drückt einen betrieblich quantifizierbaren Sachverhalt in komprimierter Form aus und erlaubt Zeit-, Soll/Ist- und Bereichs- sowie Unternehmensvergleiche.
- Kennzahlensystem: Ein Kennzahlensystem ist die Verknüpfung zweier oder mehrerer Kennzahlen.
- Kommunikationsprozess: Der Kommunikationsprozess beinhaltet folgende Fragen: Wer (Sender) sagt was (Botschaft) zu wem (Empfänger) auf welchem Kanal (Medium) mit welcher Wirkung (Effekt)?
- Kundenbindung: Kundenbindung ist Ausdruck längerfristiger Kundenbeziehungen: Mittels Marketing-Massnahmen (Kundenbindungssystemen) wie Anlässen (Events, Experiences), Clubs, Dienstleistungen, kundenfreundliches Verhalten, Garantieleistungen, Kundenkarten oder Treue-Rabatte sind bestehende Kunden an die Unternehmung zu binden. Der Nutzen der Kundenbindung liegt in den tieferen Marketingkosten pro Kunde, in den Potentialen von Mehrverkäufen (cross-/up-selling) und in der Multiplikation (Imagetransfer, Mund-zu-Mund-Propaganda).
L
- Lernende Organisation: Eine lernende Organisation zeigt sich anhand unternehmerischer Fortentwicklung, sei es beispielsweise aufgrund veränderter Kunden- oder Mitarbeiterbedürfnisse.
- Lebenszyklus: Der Lebenszyklus ist Ausdruck einer Entwicklung über die Zeit (Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Degeneration), beispielsweise als Marken-, Produkt- oder Unternehmenszyklus.
- Lost-Order-Analyse: Die Lost-Order-Analyse untersucht alle Angebote dahingehend, weshalb es beim Kunden zu keinem Verkaufsabschluss gekommen ist.
M
- Marketing und Kundenorientierung, Marketing und Innovation: "There is only one valid definition of business purpose: to create a customer. ...It is the customer who determines what the business is....Because it is its purpose to create a customer, any business enterprise has two - and only these two basic functions: Marketing and Innovation. They are the entrepreneurial functions. Actually marketing is so basic that it is not just enough to have a strong sales department and to entrust marketing to it. Marketing ist not only much broader than selling, it is not a specialized activity at all. ...It is the whole business seen from the point of view of its final results, that is, from the customers point of view. Concern and responsibility for marketing must therefore permeate all areas of the enterprise." (Peter Drucker, 1955!)
- Media Asset Management (MAM): Informationssysteme zur medienneutralen Verwaltung von unstrukturiertem "Rich-Media-Content" wie Text, Bild, eMail, Grafik, Audio/Videokomponenten. Als Synonym verwendete wird "Digital Asset Management" (DAM). MAM/DAM gehört zum Bereich der Content Management Systeme.
- Marketing Operations Management (MOM) bzw. Marketing Resource Management (MRM): Informationssysteme, welche die Marketingaufgaben ganzheitliche unterstützen (Planung, Budgetierung, Controlling, operativ/taktische Umsetzung von Marketingmassnahmen, Unterstützung der Zusammenarbeit.
- Marketing-Implementierung: Die Marketing-Implementierung ist ein Prozess, durch den Marketingpläne in aktionsfähige Aufgaben umgewandelt werden und durch den sichergestellt wird, dass diese Aufgaben so durchgeführt werden, dass sie die Ziele des Planes erfüllen.
- Marke: Die Marke ist ein Wort-, Bild- und/oder Hörzeichen, das der Individualisierung sowie Differenzierung einer unternehmerischen Leistung dient, ein Image transportiert und idealerweise eine emotionale Bindung aufbaut und verankert (Markenbewusstsein), um so die Wiedererkennung zu erleichtern.
- Marketing-Automation: Marketing-Automation ist die Unterstützung und Steuerung der kundenbezogenen Geschäftsprozesse. Beispielhafte Inhalte sind das Computer Aided Selling, das Kampagenenmanagement oder die Service Automation.
- Marketing-Informationssystem: Das Marketinginformationssystem ist die Gesamtheit der organisatorischen und prozessualen Regelungen bezüglich Beschaffung, Bereitstellung, Aufbereitung, Analyse, Interpretation, Speicherung und Weitergabe von Marketing-Informationen. Es bedarf einer IT-Unterstützung.
- Marketing-Organisation: Marketing-Organisation umfasst alle strukturellen und prozessualen Regelungen (Funktionendiagramme, Stellenbildungen, Strukturtypen etc.), die zur Erfüllung der Marketingaufgaben getroffen werden.
- Mobile Commerce: Der Mobile-Commerce (M-Commerce) nutzt Telekommunikationstechnologien für die mobile Kommunikation.
- Multi Channel Marketing: Multi Channel Marketing ist die Integration und Synchronisation der verschiedenen Wege zum Kunden (Call Center, Einzelhandel, Messe etc.), um die Kundenkontakte zu erhöhen, die anbietende Unternehmung bzw. ihre Marken und Produkte als eine Einheit zu erfahren sowie zu erleben.
- Multimedia: Beschreibt die simultane Nutzung von mehreren sich ergänzenden Medienbausteinen (Text, Bild, Audio/Video) mit dem Ziel einer verbesserten Kommunikationswirkung beim Adressaten.
- Marketer/Marketeer: Mit dem Begriff Marketeer oder auch Marketer (lat.: mercatante = Kaufmann, Händler; aus dem Angelsächsischen übernommen) bezeichnet man eine Person, die für die Vermarktung eines Produktes oder einer Dienstleistung zuständig ist. Sein Wirkungsbereich umfasst Marketing, Werbung und Verkauf und beinhaltet weiterhin Aufgaben wie die strategische Marktplatzierung eines Produktes, bis hin zu Verkaufsstrategien, Logolabels, Sponsoring und Marketingmodelle. Marketeers sind meist in Marketingabteilungen großer Industrie- und Handels-Unternehmen oder in Marketing- und Werbeagenturen beschäftigt.
N
- Neue Medien: "Das neue Medium ist höchst gefährlich, weil es das Gedächtnis schwächt, Unbefugten den Zugang zu weitreichenden Informationen erlaubt, zu läppischen Spielchen verführt die von der Realität ablenken und dazu verführt, Realität und ihr mediales Abbild zu verwechseln." (Platon, ca. 390 vor Christus über die Erfindung der Schrift)
- Neue Ökonomie: Der Begriff "Neue Ökonomie" umschreibt die elektronische Wirtschaft. Diese steht jedoch nicht im Widerspruch zur alten Ökonomie, da sie denselben wirtschaftlichen Zwängen unterliegt.
- Normen: Normen gliedern sich in a) technische Normen (DIN, ISO) und b) soziale Normen: von einer sozialen Gruppe festgelegte und sanktionierte Verhaltensmuster bzw. Vorschriften.
O
- One Stop Shopping: One Stop Shopping ist Ausdruck des individuellen und unternehmerischen Verhaltens: Aus Gründen der Bequemlichkeit und Zeitersparnis möchten Kunden einmal anhalten und alles erledigen. Diese Zeitökonomie zeigt sich beim individuellen Einkaufen im Sinne "alles unter einem Dach" oder bei einer öffentlichen Verwaltung in durchgängigen Prozessen.
- Online Marketing: Online Marketing ist kein eigentliches Marketing, sondern die Nutzung elektronischer Medien im Rahmen des Marketing, beispielsweise elektronische Produktinformationen oder Dienstleistungen (z.B. E-Banking).
- Organisation: Eine Organisation ist a) die Gesamtheit der formalen Regelungen, nach denen ein soziales System strukturiert wird und b) als Ergebnis ein dauerhaftes System, das im Aufbau und in den Abläufen eine innere Ordnung (Prozesse, Struktur) hat.
- Outsourcing: Outsourcing meint die Auslagerung unternehmerischer Leistung und ihrer Übertragung auf Dritte. Es setzt die Klärung der eigenen (Kern-) Kompetenzen und Kooperationsfähigkeit voraus.
P
- Peer to Peer Computing: P2P ist die direkte Vernetzung einzelner Rechner verschiedenster Anwender im Internet ohne einen zentralen Rechner.
- Produkt Informations Management (PIM): unter Produktinformationsmanagement (auch PIM oder englisch Product Information Management) versteht man die Bereitstellung von Produktinformationen für den Einsatz in verschiedenen Ausgabe-Medien bzw. Vertriebskanälen sowie für unterschiedliche Standorte. Voraussetzung dafür ist die medienneutrale Verwaltung, Pflege und Modifikation der Produktinformationen in einem zentralen System, um jeden Kanal ohne großen Ressourcenaufwand mit konsistenten akkuraten Informationen beliefern zu können.
- PIM stellt einen Lösungsansatz zur zentralen, medienneutralen Datenhaltung dar, um einkaufs-, produktions- und kommunikationsrelevante Daten für die Mehrfachnutzung über mehrere IT-Systeme, Sprachen, Ausgabemedien und Publikationen hinweg bereitzustellen. Es bietet zudem Lösungen zur effizienten Datenübernahme, -verwaltung, -anreicherung und -ausgabe.
- Permission Marketing: Permission Marketing ist ein auf dem Einverständnis des Kunden basierendes Marketing-Konzept. Haben wir vom Kunden die Erlaubnis, unser Produkt anzubieten? Haben wir von ihm die Einwilligung zu einem langfristigen Dialog? Sind wir dabei genügend glaubwürdig? So werden beispielsweise E-Mails nicht massenweise versandt (Spam), sondern nur dann, wenn sie vom Kunden ausdrücklich erwünscht sind. Das Einverständnis kann von ihm jedoch jederzeit widerrufen werden.
- Potentialanalyse: Die Potentialanalyse ist eine Methode im Rahmen der Situationsanalyse: Unternehmerische Ressourcen (Arbeitskräfte, Kapitalkraft, Managementkapazität, Produktionsmöglichkeiten etc.) werden hinsichtlich Ausmass, Bedeutung und Verfügbarkeit überprüft.
- Produktkonfigurator: Ein Produktkonfigurator unterstützt den Kunden bei der Zusammenstellung eines Produkts aus mehreren konfigurierbaren Komponenten, beispielsweise durch eine automatische Kompatibilitätsprüfung und Ermittlung des Angebotspreises der ausgewählten Kombination.
Q
- Qualität: Qualität ist der Grad der Eignung einer Leistung für den beabsichtigten Verwendungszweck. Sie kann weder von der Erstellung noch von den vom Nutzer gestellten Anforderungen losgelöst werden.
- Quick Respone: Quick Response ist Ausdruck einer schneller unternehmerischen Reaktion in der Versorgungskette (Supply Chain) auf eine veränderte Nachfragesituation.
R
- Recovery: Recovery beinhaltet die Gesamtheit der Prozesse, welche die Kundenzufriedenheit anstreben, nachdem etwas schief gelaufen ist. Die Bewältigung dieser Ausnahmesituation erfordert ein prozessuales Marketingverständnis von der Diagnose bis zu den personellen Massnahmen.
- Relationship Marketing: Der Begriff Relationship Marketing wurde in den 80er Jahren in der angelsächsischen Literatur eingeführt: "Relationship Marketing is attracting, maintaining an - in multi-service organizations - enhancing customer relationships" (Berry, 1983). Tragender Gegenstand des Relationship Marketing ist die Gestaltung langfristiger Kundenbeziehungen mit dem Ziel allseitiger Wertsteigerung (Lieferant, Kunde) und der Schaffung strategischer Wettbewerbsvorteile. Dabei ist der Verkauf nicht das Ende, sondern der Beginn einer Kundenbeziehung. Die vielschichtigen Beziehungsinhalte, nicht die Produkte bestimmen das Marketing. Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (Call Center, Data Warehouse, Internet etc.) kann die Beziehungsintensität stärken und die Beziehungskosten reduzieren.
- Reliabilität: Reliabilität ist die Güte bzw. Zuverlässigkeit, mit der ein Messinstrument ein bestimmtes Merkmal misst. Ein Messinstrument ist dann zuverlässig (reliabel), wenn verschiedene Messungen eines Merkmals dieselben Werbe ergeben bzw. nur geringfügig streuen.
- Return on investment: ROI ist ein Mass für die Rentabilität des investierten Kapitals.
S
- Sales Automation: Sales Automation ist die Automatisierung der Verkaufsprozesse, beispielsweise Computer aided selling, elektronische Produktkataloge, Online-Auftragserfassung oder Produktkonfiguratoren.
- Scoring-Modell: Ein Scoring-Modell ist ein Punktbewertungsverfahren. Es dient der Lösung schlecht strukturierter Probleme, beispielsweise der Bewertung von Kunden, Märkten oder Produkten.
- Servicequalität: Die Servicequalität ist der Grad der Eignung einer Dienstleistung für die beabsichtigte Problemlösung. Die Qualität ist mit objektiven Leistungselementen und subjektiven Erwartungen verknüpft. Sie durchdringt im Sinne eines integrierten Qualitätsverständnisses die gesamte unternehmerische Wertschöpfungskette.
- Single Sourcing: Das Single-Sourcing ist die Beschaffung einer Leistung bei nur einem Lieferanten. Diese Ausrichtung erfordert eine enge Zusammenarbeit und es ergeben sich Potentiale der Kostenreduktion.
- Six Sigma: Das Qualitätsprogramm "Six Sigma", ursprünglich von Motorola (von General Electric) weiterentwickelt, lehnt sich begrifflich an der Standardabweichung aus der Statistik an. Diese Abweichung wird mit dem griechischen Buchstaben Sigma dargestellt und stellt die Streuung eines Ergebnisses um den Mittelwert dar. Eine Qualität von Six Sigma bedeutet weniger als 3.4 Fehler je eine Million Fehlermöglichkeiten bzw. eine Trefferquote von 99,99966 Prozent.
- Standardisierung: Standardisierung ist die Vereinheitlichung von Leistungen zwecks höherer Marktflexibilität und tieferer Kosten.
- Strategisches Fenster: Das strategische Fenster drückt als Metapher aus, dass für eine erfolgversprechende Marketing-Aktivität oft nur eine begrenzte Zeitspanne zur Verfügung steht. Dieses Fenster kann von der Konkurrenz oder der eigenen Unternehmung genutzt werden.
- Supply Chain Management: Das Supply Chain Management (SCM) steht für die durchgängige Gestaltung der Güter-, Informations- und Geldflüsse zwischen und innerhalb von Unternehmungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mögliche Kooperationen von Lieferanten, Herstellern, Handelsstufen und Endkunden reduzieren mögliche Barrieren und erlauben den Einsatz spezialisierter Software.
- Synergie: Synergie entsteht durch das stimmige Zusammenwirken verschiedener gleichgerichteter Kräfte (Instrumente, Ressourcen, Strategien, Ziele etc.), die sich in ihrer Kombination verstärken.
T
- Text Mining: Text Mining ist die automatische elektronische Analyse von nicht strukturierten Texten, beispielsweise E-Mails.
- TIME: Die Abkürzung TIME steht für die Branche der Telekommunikation, Informationstechnologien, Medien und Entertainment.
- Total Cost of Ownership: Total Cost of Ownership umfassen die gesamten Erstellungskosten in der Erstellung einer Leistung, insbesondere der Herstell-, Instandhaltungs-, Kapitalbindungs- und Testkosten, das Recycling sowie die Zahlungsbedingungen.
- Total Quality Management: TQM ist ein umfassendes prozessuales Verständnis der betrieblichen Leistungserstellung mit dem Ziel einer unternehmensweiten Umsetzung der Qualität der Ressourcen, der Prozesse und des Outputs. Es ist eine auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, welche die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenheit der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie Nutzen für die Mitglieder einer Organisation und für die Gesellschaft zielt.
- Transaktionskosten: Transaktionskosten entstehen, wenn Produzenten oder Konsumenten, die auf einem Markt tätig sind, Informationen sammeln und Verträge aushandeln müssen. Transaktionskosten lassen sich nach Coase (Nobelpreisträger von 1991) gering halten, wenn bestimmte Tätigkeiten aus dem Markt herausgenommen und in Unternehmungen verlagert werden.
U
- Umsetzungsdefizite: gemäss aktuellen Untersuchungen des St. Galler Management Instituts werden 70% (!) aller Strategien nicht oder nicht nachhaltig umgesetzt. Die konsistente Strategieumsetzung scheitert an: a) fehlende Führungsinstrumente, b) unpräzise Strategieformulierung, c) kulturelle Widerstände gegen den Wandel, d) fehlende Anpassungen von Strukturen und Prozessen. Die Erfolgsquote von IT-Projekten (in-time, in-budget) liegt nach aktuellen Untersuchungen nur zwischen 20 und 45%. Projekte scheitern nicht an der Technik sondern an fehlender Kommunikation und fehlendem Vertrauen in den Projekt-Teams.
- Ubiquität: Eine Ubiquität (Überallerhältlichkeit) ist ein Gut, das allen Individuen zugänglich ist, beispielsweise Luft oder Sicherheit.
- Unique Selling Proposition: USP drückt die Einzigartigkeit einer unternehmerischen Leistung aus, z.B. einzigartig für den Kunden und gegenüber der Konkurrenz.
- User: Der User ist der Anwender bzw. Nutzer einer (digitalisierten) Dienstleistung (Programm, Software etc.).
- User Groups: User Groups sind Kundengruppen, in denen Erfahrungen mit bestimmten Dienstleistungen oder Produkten ausgetauscht werden. Anbieter können solche Gruppen aufbauen und sie in ihr Marketing einbinden, sei es für Produktverbesserungen oder Werbung.
V
- Validität: Validität ist die Gültigkeit einer Messung bzw. eines Messinstruments: Ein Messinstrument wird dann als valide bezeichnet, wenn es tatsächlich das misst, was es zu messen vorgibt.
- Verkaufsorganisation: Die Verkaufsorganisation ist die Gesamtheit der unternehmerischen Strukturen, Institutionen und Prozesse, welche die Anbahnung, Abwicklung und Speicherung von Kundenaufträgen zum Gegenstand haben.
- Viral Marketing: Das Viral Marketing ist ohne Internet nicht denkbar. Eine unternehmerische Leistung kann, sofern die Initialaktivität gelingt, im E-Business ansteckend verbreitet werden, sei es mittels persönlicher E-Mails oder Newsletter.
- Virtual Community: Virtual Community ist eine Interessengruppe, die sich themenspezifisch unter Internet-Nutzern entwickelt: "Virtual communities build on network users widespread desire to connect with each other around common areas of interest". (Hagel/Singer, 1999)
W
- Wettbewerbsvorteil: "Der Wettbewerbsvorteil auf den Märkten der Zukunft verlagert sich vom physischen Produktvorteil auf einen Informationsvorteil. Wettbewerbserfolge entscheiden sich zukünftig nicht nur am Marketplace, sondern auch im Marketspace. Der schnelle und valide Informationsfluss zwischen Kunde und Anbieter bildet deshalb eine notwendige Bedingung für den Unternehmenserfolg auf den Zukunftsmärkten." (Univ.-Prof.Dr. Rolf Weiber - Universität Trier)
- Warenwirtschaftssystem: Ein Warenwirtschaftssystem als ein Informationssystem des Handels sollte die sich aus den Warenbewegungen ergebenden wert- und mengenmässigen Informationen möglichst artikelgenau erfassen, die Bestände fortschreiben, aufbereiten und auswerten. Es dient daher der Steuerung von Umsatz und Kosten eines Handelsbetriebs.
- Web Mining: Web Mining (eine Form des Data Mining) ist der Einsatz verschiedener Methoden und Verfahren, um aus den vielfältigen webbasierten Daten (Cookies, Logfiles etc.) die marketingrelevanten Informationen zu gewinnen.
- Wertschöpfungskette: Die Wertschöpfungskette (Wertekette, Wertkette) versteht eine Unternehmung als eine Kette wertsteigernder Aktivitäten (Porter, 1980). Die Differenz zwischen den erzielten Preisen auf den Absatzmärkten und den gesamten Kosten der Wertschöpfungskette ergibt die Gewinnspanne. In einem umfassenderen Verständnis ist nicht die Wertschöpfungskette einer einzelnen Unternehmung zu betrachten, sondern die gesamte Wertschöpfung mit ihren verschiedenen Stufen (Lieferanten, Hersteller, Handel, Endkungen).
- Wissensmanagement: Wissensmanagement ist das zielgerichtete Analysieren, Zusammenführen und Verknüpfen aller in der Unternehmung und ihren Mitarbeitern vorhandenen Erfahrungen und Informationen zwecks Verbesserung der unternehmerischen Effektivität und Effizienz.
- Workflowsystem: Ein Workflowsystem hat die Aufgabe, die vom Kunden angestossenen Geschäftsprozesse möglichst automatisiert und kontrolliert abzuarbeiten, um so gegenüber den Kunden Zusagen einzuhalten: Will beispielsweise der Kunde über das Call Center einen Termin vereinbaren, so muss diese Vereinbarung automatisch an alle Beteiligten weitergeleitet werden.
XYZ
- Yield Management: Das Yield Management (Ertragsmanagement) beinhaltet die Preis-Mengensteuerung zwecks einer ertragsoptimierten Kapazitätsauslastung in der Dienstleistungsbranche, z.B. Fluggesellschaften oder Hotels.
- Ziel: Ein Ziel ist ein anzustrebender Zustand, beispielsweise Deckungsbeitrag pro Produkt, der aufgrund einer Situationsanalyse bestimmt wird.
- Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst die Individuen bzw. Organisationen, welche die anbietende Organisation als ihre Nachfrage (Marktsegmente) versteht.